Die Absicherung Ihres Depot-Kontos mit Optionen ist eine gute Idee. Grundsätzlich stellen sich dabei zwei Fragen 1. Was ist eine Option? und 2. Wie genau gehe ich vor? Frage 1. Was ist eine Option? Ein   Optionsschein   ist   eine   an   der   Börse   handelbare   Form   eines   Rechts.   Der   Ursprung   des   Wortes   Option   kommt   wie   meistens   aus   dem   lateinischen   (Optio)   und   bedeutet   so viel   wie   Wahl   oder   Wunsch.   Mit   dem   Kauf   eines   Optionsrechts   erwirbt   der   Anleger   auch   den   Anspruch,   innerhalb   eines   vorher   bestimmten   Zeitraums   eine   Leistung   zu verlangen.   In   der   Antike   konnten   das   die   Lieferung   von   Gewürzen   oder   Porzellan   sein,   in   der   Landwirtschaft   ein   Teil   der   Ernte   und   in   der   Finanzwelt   die   theoretische   Lieferung von Aktien, Rohstoffen oder Währungen. Es   besteht   allerdings   ein   wichtiger   Unterschied   zum   Terminkontrakt,   dem   Future.   Der   Optionsschein-Inhaber   hat   ein   Recht,   von   seiner   Option,   also   dem   Kauf   oder   dem Verkauf,   Gebrauch   zu   machen.   Er   ist   im   Gegensatz   zum   Inhaber   eines   Futures   allerdings   nicht   dazu   verpflichtet.   Während   die   Terminkontrakte   an   ihrem   Laufzeitende   in   jedem Fall abgerechnet werden, kann der Inhaber eines Optionsscheins sein Recht auch verfallen lassen. Im   Falle   eines   Kauf-Optionsscheins   (Call)   erwirbt   der   Anleger   das   Recht,   eine   bestimmte   Anzahl   von   Aktien,   Anleihen,   Indizes   oder   Devisen,   die   in   der   Fachsprache   als Basiswert oder Underlying bezeichnet werden, von einem Vertragspartner abzurufen. Das wird in der englischen Sprache auch mit dem Wort to call beschrieben. Der   Anleger   erwirbt   mit   einem   Verkaufs-Optionsschein   (Put)   gleichzeitig   das   Recht,   eine   bestimmte   Anzahl   eines   Basiswerts   seinem   Vertragspartner   zu   liefern.   Im   Englischen wird   dies   auch   als   to   put   bezeichnet.   Den   Vertragspartner,   also   den   Verkäufer   einer   Option,   bezeichnen   Experten   auch   als   Stillhalter,   weil   er   sich   verpflichtet,   eine   bestimmte Anzahl   des   Basiswerts   zu   einem   vereinbarten   Preis   innerhalb   des   zu   Beginn   festgelegten   Zeitraums   (amerikanischer   Optionsschein)   oder   zu   einem   bestimmten   Datum   zu liefern   oder   abzunehmen   (europäischer   Optionsschein).   Als   Gegenleistung   erhält   der   Stillhalter   vom   Käufer   des   Optionsscheins   eine   Prämie.   Der   Stillhalter   geht   dabei   eine Verpflichtung ein, der Käufer der Option dagegen nicht. Für   den   Käufer   des   Rechts   ist   das   Verlustrisiko   auf   den   anfänglichen   Kapitaleinsatz   beschränkt.   Denn   der   hat   die   Wahl,   sein   Optionsrecht,   also   das   Abrufen   des   Basiswerts oder   das   Andienen   des   Basiswerts,   an   den   Stillhalter   wahrzunehmen   oder   es   verfallen   zu   lassen.   Damit   unterscheidet   sich   der   Optionsschein,   in   der   englischen   Sprache   als Warrant   bezeichnet,   oder   auch   die   Option   von   einem   Future,   dem   Terminkontrakt.   Bei   diesem   handelt   es   sich   um   einen   Vertrag   zwischen   zwei   Partnern.   Bei   Futures   müssen über den Kontraktpreis hinaus unter bestimmten Umständen noch weitere Geldbeträge nachgeschossen werden. Frage 2. Wie genau gehe ich vor? Auch   wenn   die   Kurse   einmal   fallen,   lassen   sich   mit   Optionsscheinen   Gewinne   machen   oder   auch   das   Depot   absichern.   Das   Haupt-Motiv   beim   Kauf   von   Optionsscheinen   ist sicherlich die Spekulation. Wie auch jüngere Anleger erfahren haben, ist die Börse jedoch keine Einbahnstraße nach oben. Aber   Warrants   bieten   nicht   nur   die   Möglichkeit   auf   steigende   Aktienkurse   zu   spekulieren.   Mit   Verkaufs-Optionsscheinen   ist   es   möglich,   fallende   Aktienkurse   aufzufangen   und das   Depot   gegen   Verluste   zu   schützen.   Ein   Put   kann   wie   eine   Versicherung   wirken:   Fällt   der   Aktienkurs,   legt   der   Verkaufs-Optionsschein   zu.   Im   Idealfall   heben   sich   beide Bewegungen   gegeneinander   auf.   Trotz   fallender   Aktienkurse   verliert   der   Anleger   kein   Geld.   Neben   der   statischen   Absicherung   gibt   es   noch   eine   dynamische   Absicherung,   die von Spezialisten als Delta-Hedging bezeichnet wird. Statische Absicherung Die   zur   Absicherung   des   Depots   notwendige   Anzahl   an   Optionsscheinen   wird   einmal   zu   Beginn   berechnet   und   während   der   Laufzeit   nicht   verändert.   Die   Absicherung   wird   zu Anfang im Verhältnis eins zu eins aufgebaut. Die Zahl der zur Absicherung benötigten Warrants ist abhängig von dem Optionsverhältnis und dem Depot-Wert: Anzahl Puts = Menge Basiswert * Optionsverhältnis Diese    Form    der    Absicherung    erlaubt    allerdings    nicht    die    vollständige    Abpufferung    von    Verlusten    während    der    Laufzeit.    Sie    garantiert    lediglich    die    Absicherung    zum Laufzeitende des Puts. Dynamische Absicherung Soll   die   Absicherung   während   der   gesamten   Laufzeit   gewährleistet   sein,   ist   die   dynamische   Absicherung   (Delta-Hedging)   die   Methode   der   Wahl.   Dafür   muss   die   Kennzahl Delta   bekannt   sein.   Ziel   ist   es,   dass   sich   die   Put-Option   und   die   abzusichernde   Position   gegenseitig   exakt   decken.   Die   Anzahl   der   benötigten   Optionsscheinzahl   errechnet   sich folgendermaßen: Anzahl Puts = Menge Basiswerte * Optionsverhältnis * (-1/Options-Delta). Es   handelt   sich   beim   so   genannten   Delta-Hedging   um   ein   sehr   aufwendiges   Verfahren.   Da   sich   das   Delta   der   Put-Optionsscheine   sich   ständig   während   der   Laufzeit   ändert,   ist die laufende Anpassung der Absicherung an sich ändernde Marktverhältnisse erforderlich. Vorteile beim Optionshandel über unser Brokernetzwerk 1 . Eine stabile und zuverlässige Handelsplattform 2 . Über 60 Ordertypen und Orderzusätze 3 . Eurex-Optionen für 3,49 EUR handeln 4 . US-Optionen ab 3,55 USD handeln 5 . Kostenlose Depotführung 6 . Intensive Plattformschulung 7 . Viele weitere Vorteile für Sie als Kunde über unser Brokernetzwerk
Optionen als Absicherung
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1 DAX EUREX-Option (Halfturn)
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Kostenfreie EUREX-Optionsausübung
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Webinare & Seminare
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Konditionen im Vergleich
Stand: 01.06.2015
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